
Ronaldinho [xonawˈdʒĩɲu] (* 21. März 1980 in Porto Alegre; eigentlich Ronaldo de Assis Moreira) ist ein brasilianischer Fußballspieler. In Brasilien wird er aufgrund seiner Herkunft aus Rio Grande do Sul Ronaldinho Gaúcho genannt, um ihn von seinem älteren Namensvetter und Nationalmannschaftskollegen Ronaldo zu unterscheiden, der dort ebenfalls Ronaldinho gerufen wird. Er wurde 2004 und 2005 als Weltfußballer des Jahres sowie 2005 als Europas Fußballer des Jahres ausgezeichnet. Der beidfüßig schießende Mittelfeldspieler des FC Barcelona besticht mit seiner exzellenten Technik sowie seinem herausragenden Dribbling und Ballgefühl. Dazu gesellen sich extreme Torgefährlichkeit und die Fähigkeit, seine Mitspieler spektakulär und effektiv in Szene zu setzen. Ronaldinho ist zurzeit mit einen geschätzten Marktwert von etwa 70 Millionen Euro und einer vertraglich fest geschriebenen Ablösesumme von 125 Millionen Euro der wertvollste Fußballspieler der Welt. Die Jugendzeit verbrachte er in Brasilien bei seinem Heimatverein Grêmio Porto Alegre. 1993 absolvierte er anlässlich seines Sprachaufenthaltes bei den C-Junioren (U14) des FC Sion in der Schweiz, wo sein neun Jahre älterer Bruder Roberto Assis als Profi spielte, einige Meisterschaftsspiele. Seine Profikarriere begann er 1997 bei seinem Heimatverein Gremio in der Ersten Brasilianischen Liga. 2001 ging er nach Frankreich zu Paris Saint-Germain und wechselte 2003 von dort für etwa 25 Millionen Euro zum spanischen Traditionsverein FC Barcelona. In der Saison 2004/05 dominierte Barcelona mit einem überragenden Ronaldinho die Liga und wurde spanischer Meister. Im Jahr 1997 holte er sich mit der brasilianischen Fußballnationalmannschaft bei der U-17-Weltmeisterschaft den FIFA-Titel. Ebenfalls in diesem Jahr gewann er mit der brasilianischen Nationalelf den Copa América in Paraguay, die südamerikanische Meisterschaft. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 wurde er zu einem Superstar: Ronaldinho feierte seinen größten sportlichen Erfolg, als er sich mit der brasilianischen Nationalmannschaft im Endspiel gegen Deutschland mit 2:0 den Weltmeistertitel sicherte. Unvergessen bleibt sein Tor im Viertelfinale gegen England (2:1), als er den viel zu weit vor seinem Tor stehenden englischen Torhüter David Seaman mit einem direkten Freistoß aus großer Distanz zum 2:1 überlistete. Graffiti von Ronaldo & Ronaldinho aus Berlin-Kreuzberg2005 gewann er mit der brasilianischen Nationalmannschaft den Konföderationen-Pokal 2005. Im Finale besiegten sie Argentinien mit 4:1. Ronaldinho schoss damals ein Tor. Damit revanchierten sich die Brasilianer bei den Argentiniern für die 1:3-Niederlage in der Gruppenphase der Fußballweltmeisterschafts-Qualifikation. Am 1. September 2005 wurde bekannt, dass Ronaldinho seinen bis 2008 laufenden Vertrag zu erhöhten Bezügen vorzeitig bis 2010 verlängert hat. Zudem kommen Sponsoringeinnahmen u.a. von Nike, deren Zugpferd er derzeit im Bereich Fußball-Merchandising darstellt, und Pepsi. Außerdem macht er Werbung für die Chipsmarke Lays. Am 28. November 2005 wurde der Brasilianer zum besten Fußballer Europas gewählt. Er gewann vor den beiden englischen Mittelfeldspielern Frank Lampard und Steven Gerrard. Ronaldinho löste damit Vorjahressieger Andrij Schewtschenko ab. Am 19. Dezember 2005 wurde der brasilianische Fußballkünstler zum zweiten mal hintereinander zum besten Fußballer der Welt gewählt. Er gewann mit deutlichem Abstand vor Frank Lampard (Chelsea) und seinem Barça-Teamkollegen Samuel Eto'o als Drittem. Nur zwei Spieler schafften es vor ihm, den Titel mehr als einmal zu erhalten: Zinedine Zidane und Ronaldo. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland enttäuschte Ronaldinho gemeinsam mit einer insgesamt schwachen brasilianischen Nationalmannschaft, die bereits im Viertelfinale gegen den späteren Finalisten Frankreich ausschied

Fußball ist in Brasilien Nationalsport. Die brasilianischen Fußballer gelten seit Jahrzehnten als technisch besonders begabt und kreativ, die Nationalmannschaft dominierte in den 1960er den internationalen Fußball und steht seit 1995 mit einer einjährigen Unterbrechung an der Spitze der FIFA-Weltrangliste. Mit fünf Weltmeistertiteln der Männer-Nationalmannschaft (1958, 1962, 1970, 1994 und 2002) ist Brasilien die erfolgreichste Fußballnation der Welt. Der brasilianische Fußball brachte einige der größten Stars des internationalen Fußballs wie Arthur Friedenreich, Pelé, Zico, Rivaldo, Ronaldo und Ronaldinho hervor. Ein starker Fokus auf regionale Wettbewerbe und wechselnde Austragungsmodi der nationalen Wettbewerbe prägen das Ligageschehen. Die großen Clubs konzentrieren sich in Rio de Janeiro und São Paulo, was zu häufigen Stadtderbys und einer intensiven Rivalität der beiden Städte führt. Erfolgreiche Vereine sind Flamengo (Rio), Corinthians und der São Paulo FC. Die Vereine können finanziell nicht mit den großen europäischen Clubs mithalten, so dass etwa 5.000 brasilianische Fußballprofis weltweit in anderen Ligen spielen. Spieler und Vereine sind in der Confederação Brasileira de Futebol (CBF) organisiert.

Sean Paul Ryan Francis Henriques (* 8. Januar 1973 in Kingston) ist ein jamaikanischer Dancehall-Interpret mit portugiesischen, sephardisch-jüdischen, afrikanischen, chinesischen und europäischen Wurzeln; "meine Großmutter mütterlicherseits ist in Coventry (England) geboren, der Rest meiner Großeltern auf Jamaika. Mein Großvater mütterlicherseits ist Chinese und mein Großvater väterlicherseits ist portugiesisch-europäischer Abstammung. Die Mutter meines Vaters ist Mulattin. Selbst ein Pirat ist in seinem Stammbaum vertreten."[1] Als erste musikalische Grundlage bekam er ein 30-$-Keyboard von seiner Mutter zum 15. Geburtstag. Nach unzähligen Tracks brachte ihm seine Debütsingle "Baby Girl (Don't Cry)" im Jahr 1996 den gewünschten Erfolg. Er spielte außerdem Wasserball für die jamaikanische Nationalmannschaft. Henriques´ musikalisches Vorbild ist Bob Marley. Sean hat seinen Song "Never gonna be the same" für einen guten Freund geschrieben, der erschossen wurde. In den Jahren 2002 bis 2006 landete er mehrere Top-Ten-Hits in den USA, Großbritannien und Deutschland. Unter anderem nahm er Tracks mit Beyoncé Knowles, Mya, Rihanna, Blu Cantrell, Fabolous, Brandy, Carlos Santana, Nina Sky und Busta Rhymes auf. Er ist derzeit Jamaikas gefragtester musikalischer Export und erhielt mehrere Preise wie zum Beispiel den "Best Music Video Award" bei den "MTV Music Awards" im Jahre 2003 in Toronto. Sein Gebiet ist Dancehall. Er selbst bezeichnet sich als Sohn des Reggae und als Bruder des HipHops. Seine größten Hits waren "Gimme the Light", "Get Busy", "We Be Burnin" und "Temperature". Sein 2. Album "Dutty Rock" war sehr erfolgreich. Die Entstehung des Titels erklärt Sean Paul so: "Wir haben ziemlich viel Gras geraucht. Und eine 'dutty' ist eine benutzte, schmutzige Weed-Pfeife.". Er gilt als einer der erfolgreichsten Dancehall-Interpreten. In 2006 unternahm er einen kleinen Ausflug ins Genre des Reggaetón, indem er mit Daddy Yankee und Luny Tunes den Reggaetón-Track "Oh man" veröffentlichte


Nach dem Tiger und dem Löwen ist der Jaguar die drittgrößte Raubkatze der Welt. Seine Kopfrumpflänge beträgt 150 cm, in Ausnahmefällen sogar 180 cm, hinzu kommt ein 40-70 cm langer Schwanz. Bis zur Schulter steht er etwa 1 m hoch. Insgesamt ist er korpulenter und massiger gebaut als der Leopard, nur sein Schwanz ist deutlich kürzer als der des afrikanisch-asiatischen Verwandten. Sein Gewicht beträgt zwischen 70 (Weibchen) und 110 kg (Männchen). Die Grundfarbe ist ein kräftiges Goldgelb, das manchmal ins Rötliche übergeht. Der Körper ist mit schwarzen Ringflecken übersät, die manchmal kleine Tupfen umschließen. Diese Flecken sind viel größer als die des Leoparden. Wie auch beim Leoparden ist Melanismus eine häufige Erscheinung. Er äußert sich in einem gänzlich schwarzen Fell. Die Schwärzlinge werden manchmal wie auch beim Leoparden als Schwarze Panther bezeichnet. Die im Regenwald lebenden Jaguare sind kleiner und meistens dunkler gefärbt als ihre in offenen Savannengebieten oder Sümpfen vorkommenden Artgenossen.

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(Geburt) 6. Juli 1975 in New York, NY, USA), besser bekannt als 50 Cent, ist ein US-amerikanischer Gangsta-Rapper. Den Namen 50 Cent übernahm Jackson von einem in den 80er Jahren aktiven Gangster namens Kelvin Martin. Kelvin Martin war damals bekannt für Raubüberfälle und Schießereien. Jackson wählte diesen Namen, da er, nach eigenen Worten, all das verkörpert, was Kelvin in den 80ern war. Den Handel mit Drogen gab er nach eigener Aussage erst auf, als er erkannte, dass ihm das Rap-Geschäft mehr Geld brachte. Nach seiner Rückkehr in das Drogenmilieu, aus dem er gekommen war, wurde Jackson zum zweiten Mal entdeckt: Eminem erklärte in einem Radiointerview, 50 Cent sei sein derzeitiger „Lieblingsfucker“. Wenig später stand Jackson bei dem eigens zu diesem Zweck von Eminem und Dr. Dre gegründeten Label Shady/Aftermath unter Vertrag. Laut eigenen Aussagen sind Dr. Dre und Eminem die einzigen Personen vor denen Jackson großen Respekt hat.

Das zentralasiatische Land grenzt an den Iran, Pakistan, China, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan; drei Viertel sind unzugänglich. Afghanistan war im Kalten Krieg des 20. Jahrhunderts lange Zeit durch die Weltanschauung der USA und die kommunistische Weltsicht der UdSSR in opponierende Lager gespalten. Dadurch fegten permanent Kriege durch das Land. In den 80er-Jahren besiegten von Pakistan eingesetzte und von den USA und Saudi-Arabien finanzierte Mudschaheddin das kommunistische Regime. Die Aufteilung der Machtbereiche scheiterte jedoch an Rivalitäten; die fundamentalistisch islamisch ausgerichteten Taliban-Milizen kamen an die Macht und setzten eine radikale Interpretation des Islam und insbesondere die Scharia mit aller Härte durch. Nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 in den USA wurde das Taliban-Regime, das Mitgliedern von Terrororganisationen Unterschlupf gewährt hatte, im maßgeblich von den USA geführten „Krieg gegen den Terror“ gestürzt. Der Name Afghanistan bedeutet wörtlich Land der Afghanen und entstand am Anfang des 19. Jahrhunderts. Ursprünglich war er als Afghanland von den Engländern eingeführt worden und wurde später als Afghanistan von den Afghanen übernommen. Das Wort Afghane ist hierbei nicht im modernen Sinne als Staatsbürger Afghanistans zu verstehen, sondern bezog sich speziell auf das Volk der Paschtunen, die im persischen und indischen Raum als "Afghanen" bekannt sind. 1801 wurde der Name Afghanistan im Anglo-Persischen Friedensvertrag im Zusammenhang mit den paschtunischen Siedlungsgebieten zum ersten Mal erwähnt. Eine sehr alte Bezeichnung für ein im heutigen Afghanistan liegendes Gebiet ist Kabulistan. Bis vor ca. 2.000 Jahren regierten Könige in Ghazna, die als Kabulschahi (Könige von Kabul) bezeichnet wurden. Der am Hofe von Sultan Mahmod von Ghazna (alte Bezeichnung von Ghazni, ca. 180 km von Kabul entfernt) wirkende Dichter Firdausi, schrieb vor über 1.000 Jahren sehr viel von Kabulistan, auch Zabulistan war ein gängiger Begriff. Der wohl bekannteste historische Name dieser Region ist Khorasan, der über viele Jahrhunderte hinweg für die islamische und persische Blütezeit stand. Der Norden und Westen des heutigen Afghanistans waren bedeutende Gebiete des historischen "Khorasan".